Zweites Sommertreffen im Norden

Schleswig-Holstein. Ende August trafen sich die Schleswig-Holsteiner in kleiner, netter Runde im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein Bericht von Regionalsprecherin Angela Schulze-Hamann über deren Projektarbeit im Juli in Tansania. Im Auftrag des Umweltschutzamtes der Stadt Kiel, Partnerstadt des Districts Moshi, und dem Verein „Tanzanian Bees and Trees e. V.“ durfte Angela an der Mnini Secondary School tätig sein. Eine Woche lang kochte sie mit Kindern und Lehrern in der dortigen Schulküche zum Thema Amaranth, das zur Familie der Fuchsschwanzgewächse gehört, von dem mehr als 60 Sorten bekannt sind. Der Nutzen dieser wertvollen Pflanze, die in der Region relativ oft vorkommt, ist dort nur teilweise bekannt. Es werden die Blätter zu „Spinat“ oder Salat zubereitet, jedoch bleiben die nährstoffreichen Körner weitgehend unberücksichtigt. Angelas Aufgabe bestand darin, den Kindern dort deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in der tansanischen Küche zu vermitteln. Das Korn kann beispielsweise verarbeitet werden wie Quinoa und Buchweizen, ebenfalls zwei Pseudogetreide. Bei Amaranth handelt es sich um ein wahres Superfood, es ist glutenfrei und hat den höchsten Eiweißgehalt aller „Getreidesorten“.


„Meine Projektarbeit war aufgrund der Gegebenheiten sehr herausfordernd, so dass ich einiges zu berichten hatte“, erzählte Angela. „Das Projekt wird auch zukünftig von mir unterstützt werden, ich freue mich schon auf die nächste Reise dorthin.“ Passend zum Thema gab es am Heidelberger Abend tansanische Spezialitäten.

Angela Schulze-Hamann